Umfrage
Respekt ist mehr als wohlwollendes Hinschauen
Doch was ist Respekt dann? Diese Frage beantworteten Auszubildende und Mitarbeiter der Caritas-Ausbildungsstätten in Rheine für sich. Dabei gingen sie von der für viele von ihnen nicht unbekannten Situation aus:
Wenn ich
- als 23-Jähriger nicht wüsste, wo ich schlafen sollte ...
- seit 5 Jahren arbeitslos und seit gestern ohne Strom wäre ...
- nach der Trennung auf der Straße leben würde ...
- wegen meiner Krankheit alles verloren hätte ...
- ich nach dem Knast nicht wüsste wohin ...
dann wäre RESPEKT
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... zu wissen, dass man von der Gesellschaft aufgefangen und aufgenommen wird! Ein Zuhause zu bekommen, wenn auch nur auf Zeit, und so behandelt zu werden, wie es mir und meiner Persönlichkeit entspricht.
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... auch von den Damen und Herren der ARGE gut behandelt zu werden.
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... eine Einrichtung zu finden, wo ich eine Bleibe habe, wo man mir hilft bei Problemen mit Behörden und auf dem Arbeitsmarkt, damit ich wieder richtig Fuß fassen und ein selbständig geregeltes Leben führen kann. Das wäre für mich Respekt, wenn diese Leute mir dabei behilflich sind.
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... nicht mit Verachtung gestraft zu werden! Wenn ich versuche mir Hilfe zu holen nicht direkt weggeschickt und von den Menschen wie ein "Aussätziger" behandelt zu werden.

