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Strom sparen für arme Haushalte

An 59 Standorten bietet die Caritas ihren Stromspar-Check für Haushalte mit geringem Einkommen an. Alle Informationen über das Projekt liefert www.stromspar-check.de

Aktion Stromsparcheck

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Aktion

Energiefressern auf der Spur 

Richtig sparen: Der Frankfurter Cariteam-
Energiesparservice im Einsatz. 

Seit Februar 2009 läuft in 59 Standorten das Projekt Stromspar-Check der Caritas gemeinsam mit dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands. Dabei sollen 12.000 einkommensschwache Haushalte in Deutschland um jeweils 100 Euro Stromkosten entlastet werden.

Am Anfang steht der Stromspar-Check

Ausgebildete Stromsparhelfer kommen auf Antrag in die Haushalte und messen die Verbrauchswerte von Waschmaschinen, Elektroherden, Kühlschränken, Lampen, Computern, Warmwasserbereitern oder Fernsehgeräten. Danach geben sie qualifizierte Tipps, wie sich der Verbrauch mit einfachen Mitteln senken lässt. Doch dabei bleibt es nicht.

Mit dem kostenlosen Starterpaket sofort sparen

Die Stromsparhelfer bauen kostenlos Energiesparlampen, Wasserperlatoren, TV-Abschalter oder schaltbare Steckerleisten ein. Danach sollen die einkommensschwachen Haushalte rund 20 Prozent der Stromkosten einsparen und dementsprechend weniger CO2 verbrauchen. Unterstützt wird das Projekt von der Klimaschutzinitiative des Bundes-Umweltministeriums.

Langzeitarbeitslose werden qualifiziert

Das Besondere an der Aktion: Die Stromsparhelfer sind selbst Langzeitarbeitslose. Sie bekommen eine theoretische und praktische Einweisung durch qualifizierte Trainer der regionalen Energie-Agenturen. Nach einer Einarbeitungsphase gehen sie alleine vor Ort. Die regionalen Caritas-Verbände werben und betreuen die Stromsparhelfer und halten dabei engen Kontakt zu den örtlichen Sozialbehörden.

Positive Erfahrungen in Frankfurt

Pionier in Sachen Energiesparen ist der Frankfurter Caritasverband. Wenn die Leute des Cariteam-Energiesparservice anrücken, gibt es nur Gewinner. In Haushalten mit geringem Einkommen suchen sie Energiefresser. Sie tauschen Glühbirnen gegen Energiesparlampen aus, liefern abschaltbare Steckdosenleisten und reduzieren die Wasserrechnung durch den Einbau von Perlatoren. Der Service ist kostenlos, Sponsoren übernehmen die Kosten. Die Energieberater sind Langzeitarbeitslose, die im Rahmen einer Beschäftigungsförderung für ihre neue Aufgabe qualifiziert werden.